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  • Jasmin Krieg

DIE GESCHICHTE VON DER MILCH IM GLAS UND WAS SIE UNS ZEIGT

Die Milch im Glas. Lange Jahre galt sie als ein Relikt alter Zeiten: Als der Milchmann noch vor der Tür Stand, um eine Flasche voll Milch zu bringen und bereits leere wieder abzuholen. Wer heute aufmerksam durch den Supermarkt in unserem Nachbarland Österreich läuft, stellt fest: Der Milchmann ist zwar nicht zurück, dafür aber die Milch im Glas. Inzwischen sogar in der Mehrwegflasche.

Warum erzählen wir euch hier etwas von Milch in Österreich? Lassen wir die Kuh im Dorf. Worum es uns und euch wirklich geht, ist die Frage, was jede:r Einzelne von uns für die Umwelt und mehr Nachhaltigkeit tun kann. Die Fakten können ernüchternd sein. Eine Einzelperson hat in Deutschland beispielsweise pro Jahr je nach Lebensweise eine Emission von 5 bis 20 Tonnen CO2. Abhängig davon, wie umweltbewusst jede:r von uns lebt, können also bereits heute immerhin bis zu 10 Tonnen CO2 eingespart werden. Wollen wir das Klimaziel erreichen, sollte jede:r Erdbewohner:in nicht mehr als zwei Tonnen im Jahr verursachen. Hier gibt es also noch weiteres Einsparungspotenzial. Stellt man diesen Zahlen die Emissionen der Industrie gegenüber, wird allerdings schnell klar, dass der Verbrauch von Privathaushalten nicht das entscheidende Zünglein an der Waage ist. Denn diese machen gerade einmal 10 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen aus.

Also los, drehen wir die Heizung wieder voll auf und legen uns ins Bett, oder?


DER KUNDE IST KÖNIG - AUCH IN DER GASTRONOMIE

Kommen wir wieder zur eingangs erwähnten Milch zurück. Sie zeigt uns nämlich eines: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Das Interesse der Kund:innen kurz nach dem Comeback des vermeintlichen Relikts in Österreich war nämlich viel höher als erwartet. Die Produktionskapazität musste sogar innerhalb kürzester Zeit erhöht werden. Neben den eigenen Lebensgewohnheiten haben wir also vor allem eine große Möglichkeit, Veränderungen zu bewirken: das eigene Konsumverhalten. Das, was wir kaufen, essen oder trinken, hat Signalwirkung und ist der Kompass, nach dem sich Wirtschaft und Gewerbe ausrichten.


Das gleiche Prinzip können wir auch in der Gastronomie beobachten. Unserer Erfahrung nach kann nichts einen Gastronomen oder eine Gastronomin besser überzeugen als die Wünsche der eigenen Kund:innen. Wenn diese also offen und direkt Mehrwegbehälter fordern und aktiv nutzen, bewirkt das erheblich mehr, als es jedes Argument von Mehrweganbietern wie reCIRCLE kann. Auf unserer Webseite findet ihr deshalb ab sofort verschiedene Hilfsmittel, um aktiv und effektiv mit euren Lieblingsrestaurants über Mehrweg sprechen zu können. Von Postkarte bis Musterset zu Demonstrationszwecken und persönlichem Coaching steht euch alles zur Verfügung, was ihr braucht.

Wenn ihr euch also mal wieder fragt, was ihr überhaupt machen könnt, um unsere Welt ein bisschen zu verbessern, dann denkt an die Milch im Glas. Was wir tun oder nicht tun, kann in der Summe noch viel mehr bewirken als nur eine gesteigerte Produktion von Milch in Glasflaschen. Mit unserem Konsumverhalten haben wir die Möglichkeit mitzubestimmen, was morgen in unserem Supermarktregal steht oder in welcher Verpackung wir unser Essen to go genießen können.


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